swissalpine Marathon Davos 2010

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FrühstückDer erste alpine Halbmarathon unserer Karriere fand am 31.07.2010 beim 25-jährigen Jubiläum des swissalpine Marathon in Davos statt. Unser Tag begann um 8 Uhr mit einem reichhaltigen Fitnessfrühstück in einer namentlich nicht zu erwähnenden Straussenwirtschaft (Grund: Schleichwerbung). Nach erfolgreicher Verköstigung ging es auf die ca. 240 km Anfahrtsweg nach Davos. Unterwegs mussten wir für diverse Geschäftlichkeiten dreimal pausieren, da sich unser Flüssigkeitshaushalt auf allerhöchstem Niveau für einen bevorstehenden Wettkampf befand.

Angekommen in Davos um etwa 12.30 Uhr, fanden wir an der ausgewiesenen Startnummernausgabestelle lediglich ein paar Umzugskartons vor. Unsere freundliche Frage nach der genauen Örtlichkeit der Ausgabestell - zunächst bei einem sprachgewandten englischsprechenden Teilnehmer, dann bei zwei verschiedenen Verkehrskadetten - blieb leider ohne Erfolg, bis wir einen Privatparkplatzwächter interviewen konnten. Dieser teilte uns zu unserem Erstaunen mit, dass wir in Klosters und nicht in Davos die Startunterlagen zu holen hätten, der Weg dorthin führe uns allerdings über einen Pass. Leichte Hektik brach aus, da wir zeitlich sowieso schon eng kalkuliert hatten und der Lauf um 14:25 Uhr beginnen sollte - nach Möglichkeit mit uns.

Die Eingabe des neuen Zielortes in das zuverlässige Navigationsgerät verschaffte uns wieder etwas mehr Zuversicht, da lediglich 20 Minuten für die Strecke mit dem Auto zurückzulegen waren. In Klosters angekommen, fanden wir ohne weitere Zwischenfälle einen Parkplatz, die Startnummernausgabe direkt an einem Bahnhof und die Örtlichkeiten für kleinere und größere Geschäfte mit fragwürdigen Hygienevorrichtungen. Um zum Start des Halbmarathons zu gelangen, war die Anfahrt mit dem eigenen Fahrzeug strickt untersagt. Eine Zuwiderhandlung hätte die Disqualifiaktion zur Folge gehabt. So wurden alle Teilnehmer in einen Sonderzug verfrachtet und zum Start nach Davos Wolfgang kutschiert.

Start des swissalpine Halbmarathon in DavosGestartet wurde auf einer Höhe von etwa 1.000 Höhenmetern von einer wunderschönen 500 Meter langen Brücke. Das war es dann aber auch schon mit dem schönen Teil. Danach ging es zunächst einmal knapp 3 km bergauf (Streckenprofil herunterladen). Bereits auf diesem steilen Streckenabschnitt, mussten wir zwei Gehpausen einlegen, um wieder zu Atem und Kräften zu kommen. Nach einer kurzen und erholenden Bergabpassage folgte der etwa 3,5 km lange Aufstieg bis auf 1.500 Höhenmeter. Vereinzelt blieb uns aufgrund der Steilheit und Beengtheit des Weges und eigener Kraftlosigkeit nichts anderes übrig, als den Fussmarsch anzutreten. Auf Höhe von Streckenkilometer 8 musste Alex den stärkeren Ramon ziehen lassen, welcher sich nur wiederwärtig dem “Freibrief” hingab, schlussendlich aber doch mächtig und spektakulär an einem steilen Abschnitt anzog und bald darauf aus dem Blickfeld verschwandt.

run4money-Athleten in Doppeltraktion den Berg hinaufDer weitere Verlauf bis Streckenkilometer 12,5 war geprägt von einigen Bergabpassagen und kurzen, aber knackigen Berganstiegen bis hinauf auf eine Höhe von 1.680 Meter. Nach Erreichen des Gipfels dieser Halbmarathonstrecke folgte eine Erholungsphase hinab auf 1.600 Höhenmeter, auf dessen Höhe sich auch der Zielort Davos befindet. Trotz der gleichen Höhenlage ab Kilometer 13,5 bis zum Ziel verlief die restliche Strecke teilweise hügelig, durch enge und nicht gut zu bewältigende Waldwege und war nur selten geprägt von flachen Abschnitten. Negativ aufgefallen ist uns insbesondere die Lösung des Problems, wie zwei Straßen von den Läufermassen überquert werden sollen. Es wurde eine Art notdürftiger Übergang, bestehend aus Gerüstteilen, wie sie auf einem Bau zu finden sind, erstellt, über welchen die Läufer gehen mussten. Dabei war die Umgewöhnung vom Renn- in den Treppensteigrhythmus so fatal, dass ab diesem Zeitpunkt sicherlich nicht nur Ramon mit nicht unerheblichen Krämpfen zu kämpfen hatte, die ihn beinnahe zur Aufgabe zwangen.

Drei Verpflegungsstände im Abstand von etwa 5 Kilometern versorgten die Läuferinnen und Läufer mit Wasser, isotonischem Tee und Bananen oder Müsliriegel. Von der wunderschönen Landschaft, der herrlichen Luft und dem hervorragenden, fast schon zu warmen Sonnenscheinwetter, bekamen wir nur recht wenig mit. So erreichten wir das Ziel in einer so nicht erwarteten - da schwierigkeits- und anstrengungstechnisch die Strecke unterschätzt wurde - Zeit von 2:18 Std. (Ramon) bzw. 2:26 Std. (Alex). Dort wurden wir verpflegt mit Gemüsebrühe, alkoholfreiem Bier, Wasser und isotonischen Getränken. Die Rückfahrt mit dem Zug nach Klosters stellte sich dann leider als Geduldsprobe heraus, da wir auf die Abfahrt des Zuges 40 Minuten warten mussten.

Von Klosters aus schlugen wir uns dann noch etwa 25 Kilometer oder 40 Minuten mit dem Auto durch die Landschaft, bevor wir unser Hotel in St. Antönien erreichten, wo wir nach einer erfrischenden Dusche das Abendmahl zu uns nahmen. Gereicht wurde ein gemischter Salat, der Hauptgang bestand aus den Kombinationen Schnitzel, Pommes und Salat, was im schweizerischen soviel heißt wie “Schnipo”. :-)

Nach einer angenehmen Nachtruhe, welche lediglich zu Anbeginn der Einschlafphase durch die direkt an das Hotel angrenzende Kirchenglocke gestört wurde, genossen wir ein hervorragendes Frühstück und stellten fest, dass von dem befürchteten Hammer-Muskelkater nichts zu spüren war. Im Gegenteil, wir fühlten uns pudelwohl und konnten sogar nach dem Auschecken etwas bergauf wandern, um die herrliche Landschaft phototechnisch festzuhalten. Auf der Rückfahrt kehrten wir am Zürichersee in einer Wirtschaft zum Mittagessen ein und ließen anschließend im Joggele in Basel bei einem 3-0 Sieg über den FC St. Gallen das Wochenende ausklingen.

ING europe-marathon luxemburg 2010

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Unsere zweite Teilnahme am ING europe-marathon in Luxemburg wurde zunächst überschattet durch den krankheitsbedingten Mitlauf-Ausfaul von Ramon. Mitte der letzten Vorbereitungswoche wurde er durch Halsschmerzen, Fieber und eine verstopfte Nase so dermaßen gebeutelt, dass aus gesundheitlichen Gründen an eine Absolvierung der 21,1 km nicht zu denken war.
run4money-FahrzeugTrotzdem traten wir Freitag Mittag um 12 Uhr mit unserem von Skoda gesponsorten run4money-Fahrzeug die Reise in das Großherzogtum Luxemburg an. Ein Zwischenstopp an einer französischen Tankstelle brachte uns neben einem Toilettengang auch etwas Energie in Form von Sandwiches. Ein Problem bei der Anreise stellte das sperrlich ausgestattete Navi dar, welches nur Autobahnen im europäischen Ausland kannte. Daher wurden wir über gebührenpflichtige Autobahnpassagen gelotst - an dieser Stelle eine Empfehlung an den deutschen Staat: Wenn das Schuldenloch gestopft werden soll, einfach für 1 km Autobahnabschnitt so ca. 4,10 EUR kassieren. :)
LuxexpoNach unserer Ankunft in Luxemburg, suchten wir der “Tradition” wegen die alte Startunterlagen-
ausgabestätte auf, wurden jedoch an einen anderen Ort verwiesen: Die Luxexpo. Das Gelände wurde ohne Umwege angesteuert, die Startunterlagen geholt, die Gutscheine für zwei Getränke und eine Portion Pasta eingelöst und anschließend unser Übernachtungsdomizil, das Hilton, aufgesucht. Nach dem multilingualen Check-In und Inspizierung des Zimmers, machten wir uns auf die Suche nach dem sich bereits im letzten Jahr bewährten Parkhaus in der Stadt, um ein kohlenhydratreiches Abendessen zu uns nehmen zu können. Nach einigen Ehrenrunden in der Stadt, fanden wir schlussendlich auch “unser” Parkhaus und nach weiteren Runden zu Fuss auch einen netten Italiener mit leckeren Pastagerichten. Der Abend wurde mit einem Panaché (französisch für Radler) in einer Knülle beendet.
Der Wettkampftag begann mit einem reichhaltigen Frühstück im Hilton - ganz nach dem Motto “Breakfast time ist Hilton time”. Anschließend begaben wir uns wieder in “unser” Parkhaus, schlenderten durch die Stadt und bestellten uns um ca. 14 Uhr etwas bei “unserem” Italiener von der Pastakarte. Mit zunehmender Nervosität beider Wochenend-Luxemburger warf sich der halbmarathonbereite, gesunde Probant in Joggschale und die Anreise zum Start- und Zielgelände, der Luxexpo, stand nichts mehr im Wege.
Startnummer 7652 in AktionUm Punkt 18 Uhr erfolgte dann der Startschuss. Bedingt durch den geänderten Startpunkt, änderte sich auch die Streckenführung (Streckenverlauf herunterladen). Zunächst führte die Strecke Richtung Plateau de Kirchberg, wo nach einer “Runde” die Hauptstrasse angesteuert wurde. Dort ging es weiter auf einer langen Geraden hinunter in die Stadt, wo auch “unser” berühmt berüchtigtes Parkhaus zu späterer Zeit passiert werden sollte. Vom Streckentiefpunkt bei km 7 aus ging es hoch auf den Limpertsberg, um im Anschluss wieder hinab in die Stadt zu laufen. Dort wurden die Läufer mit stimmungsvoller Musik und engen Zuschauerspalieren zum “Schlusssprint” - zumindest für die Halbmarathonläufer - hoch Richtung Start- / Zielbereich gepeitscht (Höhenprofil herunterladen). Die letzten 140 Meter des Halbmarathons konnten die Läufer in einer stimmungsvoll eingerichteten Halle absolvieren, welche mit Scheinwerfern und Musik entsprechend in Szene gesetzt wurde. Mit einer Zielzeit von 1:49:44 Std. konnte nicht nur das Teamziel von 1:55:00 Std. erreicht werden, sondern auch die des krankheitsbedingt ausgefallenen Athleten als Ansporn gesetzt Zeit von 1:50 Std. unterboten werden. Zu Beweiszwecken kann im Downloadbereich die Urkunde heruntergeladen werden. :-)
Hilton-MenüAls Dankeschön für das Erreichen der Ziele spendierte der Motivator ein Abendessen im Hilton als Room Service - kredenzt wurde für den spendablen Spendierer rosa gebratene, in Honig glasierte Entenbrust mit Quinoa und für den Zieleumsetzer Spareribs mit Folienkartoffel und lecker Sößchen. Die Verköstigung erfolgte dabei im Zimmer in allerfeinster Manier. Das Mahl samt Tisch wurde auf Rädern in unser Zimmer chauffiert und Leerung der Teller wieder abgeholt. ;-)
Unser letzter Tag in Luxembourg startete erneut mit einem reichhaltigen Hilton-Frühstück. Nach dem Check-Out begann die Heimreise, welche uns über Trier in Richtung Karlsruhe führte. Dort pausierten wir uns gönnten uns zum würdigen Abschluss eines gelungenen Wochenendes eine Grillplatte für 2 Personen in der Steakhouse-Kette Maredo.
Als Resumee der Reise bleibt festzuhalten, dass Luxembourg den schönsten Halbmarathon unserer Laufgeschichte organisiert und wir auch im Jahr 2011 wieder am Start sein werden!

30. internationaler Greifenseelauf 2009

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Uster am GreifenseeHeute war nun endlich der Tag gekommen, an dem sich die wochenlange Schinder- und Quälerei bezahlt machen sollte: Der Greifenseelauf 2009 mit Start und Zielpunkt in Uster stand auf der Agenda.
Nach einer gemütlichen Autobahnfahrt in schweizerischen Gefilden, geprägt von Tempobeschränkungen bis hinunter zu 60 km/h, suchten wir uns zunächst einen Parkplatz in Uster, welcher sich nach Auffinden - nachdem die Strasse 10 Min. später komplett gesperrt wurde und wir zudem noch feststellten, dass sich der Parkplatz so ziemlich direkt neben dem Ausgabeort der Startunterlagen befand - als dermaßen ideal herausstellte, dass selbst wir uns wunderten, wie wir zu so einem Stellplatz kamen. Gefolgt von kleineren schönheitsbedingten Umziehaktionen konnten wir den Start- und Zielort inspizieren und die Startunterlagen in Empfang nehmen. Es lief soweit alles wie am Schnürrchen, allerdings mussten wir seit Ankunft über leichte, jedoch weiter zunehmende Kopfschmerzen klagen.
Bei der Suche nach einem geeigneten und möglichst kohlenhydrathaltigen Mittagsmahl taten wir uns dann allerdings ein wenig schwer, bis wir ein Migros Restaurant vorfanden und dort auch so gleich in Anbetracht der zu wahrenden 4-Stunden-Verdauungsfrist vor dem Start ein wohlschmeckendes Mahl einnahmen. Leider ging die Einnahme des Essens einher mit einer Verstärkung der Kopfschmerzen, weshalb wir im Anschluss an die Verpflegungszeit uns den Sanitätern der Veranstaltung widmeten und jeweils um eine Kopfschmerztablette baten.
Trotz der Einnahme der schmerzstillenden Pillen verspürten wir keine Besserung, weshalb wir uns schon auf einen Start mit Kopfschmerzen einrichteten. Die Zeit zwischen Pilleneinnahme und Start überbrückten wir durch Zuschauen diverser Läufe, u.a. der MuKi- und VaKi-Läufe, bei denen Elternteile mit ihren Kleinkindern eine Kurzstrecke zurücklegten. :-)
Um kurz nach 15 Uhr begaben wir uns langsam aber sicher Richtung Startpunkt, welcher zu unserer Überraschung doch mehr Zeit in Anspruch nahm, als veranschlagt war. Wir liefen gut 20 Min., bevor wir endlich unsere Startposition erreichten. Leider mussten wir feststellen, dass wir uns zeitlich etwas verkalkuliert hatten und so dem bereits startenden 8000er-Startnummernblock hinterher rennen mussten. *räusper* Doch bereits nach etwas mehr als einer Minute konnten wir an das Feldende aufschließen und uns dort im Windschatten anderer Läufer etwas erholen und nach vorne schieben. Die ersten vier Kilometer absolvierten wir auf einer schön asphaltierten und breiten Strasse, bevor dann eine Abbiegung auf eine Schotterpiste, die dem See entlang führte, genommen wurde. Vorteil dieser Streckenführung war eindeutig das nette Waldstück, welches uns in der doch recht drückenden Wärme Schatten spendete; Nachteil war eindeutig der viel zu schmale Weg um den See herum, auf welchem maximal 3 Läufer nebeneinander Platz fanden (Streckenplan herunterladen). Somit waren Überholmanöver aufgrund der teilweise recht steilen Anstiege bzw. Gefälle zur Seeseite hin riskant und musste auf günstigere Gelegenheiten verschoben werden.
Die Kilometer 7 bis 14, sozusagen das mittlere Drittel des Halbmarathons, waren wir der vollen geballten Kraft der Sonne ausgesetzt, was sich auch in der leicht abfallenden Leistung wiederspiegelte (siehe Leistungskurve unten). Vereinzelt legten wir kurze, aber relativ flotte Walkingschritte an den Tag, um bei den Verpflegungszonen mehr Flüssigkeit und Nahrung im Mund aufnehmen zu können, als es im Joggtempo je möglich wäre. Etwa bei Kilometer 19 wurde jedoch aus der eher kurzen Walkingphase, eine etwas längere, worunter der Kilometerschnitt in diesem Bereich drastisch zu leiden hatte.
Zu guter Letzt erreichten wir das Ziel, trotz teilweise recht übler Streckenführung, in einer Zeit unter 2 Stunden - wenn auch nur sehr knapp. Die Ergebnisse können wie gewohnt unter Wettkampfergebnisse eingesehen werden.


ING europe-marathon luxemburg 2009

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Unser Halbmarathon-Wochenende in Luxemburg begann zunächst einmal mit einer vom Navi unterstützten Anreise. Bereits kurz nach Reiseantritt dachten wir an die Vorbereitung und den bevorstehenden Kohlenhydrat-Verbrauch, wodurch wir uns spontan dazu entschlossen, das Essen einer berühmt berüchtigten Fast Food-Kette in Anspruch zu nehmen. :-)

Nach Aufnahme der für einen Halbmarathon unerlässlichen Kohlenhydrate (und Fette) ging die Reise zügig weiter, quer durch Frankreich, um nach ca. 3 Stunden das Großherzogtum Luxemburg in Augenschein zu nehmen. Das Auffinden unserer Unterkunft (eine nahmhaften Hotelkette mit reichen und berühmten und nicht unschönen Erbinnen) gestaltete sich aufgrund überaus überschaubaren Lage - auf dem Gipfel eines Hügels - und mit Unterstützung der Navigationstechnik relativ einfach. Dem problemlosen und in englischer Sprache geführten Check-in folgte das Beziehen unserer durchaus als geräumig zu bezeichnenden Zimmers.
Anschließend suchten wir - wieder mit Navi-Unterstützung - das Centre National Sportif & Culturel, wo die Startunterlagen zur Abholung bereit lagen. Bereits bei der Anfahrt zum Centre stellte sich heraus, dass es sich wohl nicht ganz um einen - wie von uns angenommen - eher flach verlaufenden Halbmarathon handeln würde, da wir, wie auch schon zum Hotel, einer deftige Steigung mit dem Fahrzeug hinaufkrakseln durften. Mit den Startunterlagen erhielten wir auch einen Pasta- und Getränkegutschein, welchen wir selbstverständlich sofort einlösten. Nach dem Abendmahl erkundeten wir die Stadt und beglückten unser Hotelzimmer danach noch ein wenig mit unserer Anwesenheit.

Am nächsten Morgen stand zunächst einmal ein herzhaftes Frühstück auf der Tagesordnung. Nach dem Ingangsetzen und Ankurbeln des Verdauungsvorgangs mussten wir uns auch schon bald wieder mit gefülltem Magen in die Stadt und auf die Suche nach Nudeln begeben. Beides schlossen wir erfolgreich ab, jedoch konnte der Pastateller von beiden Athleten nicht vollständig vernichtet, geschweige denn genossen werden. Nach erfolgter Nahrungsaufnahme fuhren wir ins Hotel zurück, wo wir uns in die Dienstkleidung warfen und isotonische Getränke zu uns nahmen, wonach wir uns wieder Richtung Centre National Sportif & Culturel bewegten, um uns langsam aber sicher in die Startaufstellung einzureihen.

Nachdem die Schuhe nochmals richtig gebunden und die Muskeln leicht gedehnt wurden, ging es auch schon los auf die 21 km. Zunächst führte uns die Strecke (Streckenverlauf herunterladen) auf einer breiten Straße in Richtung eines Wohngebietes, wo es gleich galt, eine unerwartete Steigung in Angriff zu nehmen. Hier bestätigte sich die Befürchtung des Vortages, dass es alles andere als ein flacher Halbmarathon werden würde (Höhenprofil herunterladen).

Die erste Verpflegungsstelle bei Kilometer 5 wurde souverän ausgelassen, jedoch die weiteren Möglichkeiten in Abständen von etwa 2,5 km fast regelmäßig in Anspruch genommen. Hier zeigte sich allerdings zum wiederholten Male unserer Schwachpunkt: Das Trinken während des Rennens! :) So landete regelmäßig mehr Flüssigkeit auf der Dienstkleidung als im nach Wasser dürstendem Sprech-, Ess- und Trinkorgan.

Nach ca. 9 km rannten wir auf einer sehr sehr langen Geraden von der “Oberstadt” in die “Unterstadt”, hindurch zwischen zwei imposanten und wunderschönen Hochhäusern. Generell muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass dieser Halbmarathon der in unserer langen langen langen Karriere best organisierteste und schönste, mit den meisten Eindrücken bestückteste, Halbmarathon ist! Nach der langen Geraden passierten wir teilweise enge und mit Pflastersteinen gekennzeichnete Wege, mussten aufgrund des enormen Menschenaufkommens und des dadurch entstandenen Spaliers teilweise hintereinander rennen und durchquerten schlussendlich noch einen Park, bevor es dann zum Schlussanstieg hinauf nach Alpe d’Huez ähm ins Ziel ging. :-) Dabei verloren wir nie unser Ziel aus den Augen: Den Halbmarathon unter 2 Stunden zu laufen. Wir legten einen Gang zu, rannten mehr als 5 km mit einem Schnitt unter 5 Minuten, mussten dann aber auf den letzten beiden Kilometern hinauf ins Ziel Tribut zollen.

Recht gut ausgepowert und etwas kraftlos stolzierten wir dann in den Zielbereich. Dieser war - entgegen unseren bisherigen Erfahrungen - in einer Halle, sozusagen ein Stadioneinlauf. Die Halle war abgedunkelt, es kam Partymucke aus den Boxen und der Hallensprecher motivierte uns zu einem Minischlussspurt mit Siegerpose. Während des leider viel zu kurzen Moments in der Halle konnten wir leider nicht sämtliche der vielen Eindrücke aufnehmen - von Feuer über Glitzerpapierchen bis hin zu Cherleadern war alles dabei! Mit einer Zeit von etwas mehr als 2 Stunden und 3 Minuten schlossen wir den Halbmarathon erfolgreich ab (und in unser Herz). Nach den ersten Verschnaufern, dem sich Zurechtfinden und den ersten Trinkversuchen, standen wir sicherlich 15 Minuten mit großen Augen in der Halle und bewunderten, was wir eben durchjoggt hatten! Die statistischen Werte sind unter Wettkämpfe einsehbar.

Alles in allem war das ein sensationeller Halbmarathon. Wir sind bereits jetzt schon an der Planung für einen weiteren Halbmarathon dieses Jahr und auch an der Organisation der Teilnahme für den ING europe-marathon in Luxemburg 2010!


Freiburger Halbmarathon 2009

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Nach wochenlanger Vorbereitungszeit und teilweisen Trainingsrückschlägen ist nun der Tag der Wahrheit gekommen, an dem sich die Schinderei bezahlt machen sollte. Bedingt durch die Zeitumstellung waren wir gezwungen, eine Stunde weniger Schlaf abzuhalten. Zur Stärkung und Kohlenhydratzuführung wurden zunächst Spaghetti gekocht, dazu gab es isotonische Getränke.

Im Anschluss traten wir die Fahrt nach Freiburg an. Die Anspannung stieg, jedoch waren wir guter Dinge unsere selbst gesetzte Ankunftszeit von max. 2 Std. zu erreichen. In Freiburg angekommen, marschierten wir von unserem taktisch hervorragend ausgesuchten Parkplatz Richtung Messehalle, wo wir uns in mühsamer Kleinarbeit mit unglaublicher Anstehzeit um unsere Startunterlagen kümmern mussten. Eine derartig miserable Organisation konnten wir in unserer bisherigen Laufbahn nicht verbuchen. Der anschließende Rückweg zum Auto, um unsere durchtrainierten und hochversicherten Luxusbodies in Sportoutfits zu werfen, wurde mit einem letzten stärkenden und vor Kohlenhydraten nur so strotzden Getränk begleitet.

Der abermalige Hinweg zur Messehalle konnten wir mit lockeren Aufwärmübungen versehen, bevor wir uns dann zur Startaufstellung begaben. Mit weiteren Dehn- und Hüpfübungen konnten wir den Countdown nutzen und skurile Menschen mit merkwürdigem Verhalten und / oder seltsamen und teilweise anrüchigen Outfits betrachten. :-) Nach dem Startschuss konzentrierten wir uns aber auf das Wesentliche und konnten uns auch gleich durch die langsamer startenden Läufer hindurch schlängeln.

beide Athleten in AktionSchneller erreichten wir unsere angepeilte km-Zeit und schossen des Öfteren auch darüber hinaus. Besonders in der Altstadt wurden wir durch Publikumszurufe und Applaus zu teilweisen “Zwischensprints” katapultiert. Der Streckenverlauf war recht angenehm und ohne große Höhenunterschiede. So liesen wir auch tapfer die ersten drei Verpflegungsstation aus, welche ca. alle 2,5 km die Strecke säumten. Erst bei Kilometer 10 griffen wir das erste Mal zu Wasser bzw. isotonischem Getränk. Zweiteres stellte sich allerdings schnell als geschmacklicher Fehlgriff heraus, wordurch wir uns im Folgenden hauptsächlich auf Wasser spezialisierten. Allerdings fiel uns auch auf, dass wir zwar konditionell auf einer sehr guten Wellenlänge sind, jedoch unsere “Trink-Schwäche” seit dem Karlsruher Halbmarathon nicht wirklich verbessern konnte. Hier sehen wir noch eindeutige Verbesserungsmöglichkeiten. :-)

So konnten wir - knapp nach der Hälfte der Halbmarathon-Distanz - eine überraschend gute Zeit notieren: 1 Stunde und 2 Minuten waren wir nun schon unterwegs. Das Angebot der weiteren Verpflegungsstationen wurde fast immer regelmäßig genutzt; der Konsum von fester Nahrung wie Bananen und staubigem Powerriegel folgten.

Ramon: ein stolzer MedaillenträgerAlex: auch ein stolzer MedaillenträgerDie letzten Kilometer waren vom Gefühl her die längsten. Während Ramon noch einen recht munteren Eindruck hinterließ, musste Alex dem anfänglich hohen Tempo Tribut zollen. Die Laufgeschwindigkeit verringerte sich stetig, von einem Schlusssprint konnte somit unter keinen Umständen gesprochen werden. Nicht mal der Gedanke daran war möglich. ;-) Ramon erwies sich in dieser schweren Zeit als wahrer Sportskamerad und Pluskolleg und stand Alex mit motivierenden Sprüchen zur Seite. So konnte das Ziel ohne Laufunterbrechung und in einer Zeit von unter 2 Std. erreicht werden!

Die Ergebnisse sind unter Wettkämpfe einsehbar.


LBS Halbmarathon Karlsruhe

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Baden MarathonNach einem ausgiebigen Jogger-Frühstück am Samstag nahmen wir die Anreise Richtung Karlsruhe in Angriff. Dank eines hervorragend programmierten Navigationssystems fanden wir unser Hotel ohne Probleme. Nach einer leckeren Lasagne im Pizza Hut schlenderten wir ein wenig in den Einkaufspassagen herum und warteten sozusagen auf den nächsten Kohlehydrat-Schub in Form eines deftigen Pasta-Essens. Die anschließende Bettruhe ab 22 Uhr diente der optimalen Vorbereitung.

Am nächsten morgen wurden wir bereits um 5.30 Uhr unsanft geweckt. Das Frühstück (Cornflakes mit Zucker und Alex Karlsruheisotonischen Getränken) nahmen wir bei herrlicher Frischluft in der Tiefgarage im Auto ein, wonach wir unsere Muskeln im hoteleigenen Fitnessraum auf dem Laufband bzw. dem Fahrrad auf Temperatur brachten. Um 8.15 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Europahalle, wo der Start um 9.10 Uhr erfolgen sollte. Auf dem Weg dorthin präparierten wir uns mit Startnummer und Chip zur Zeitmessung und verspeisten eine Banane sowie Traubenzucker.

Um 9.10 Uhr fiel dann der Startschuss für unseren ersten Halbmarathon über die Distanz von 21 km. Insgesamt, so der Veranstalter, haben sich etwa 10.000 Läuferinnen und Läufer (inkl. Marthon und Walker) auf die Strecke gewagt, wobei bereits um 9 Uhr die schnelleren Läuferinnen und Läufer sich auf die 42 bzw. 21 km-Strecke begaben.

Anfänglich fiel es uns schwer einen gleichmäßigen Laufryhtmus zu finden, da Walker und langsamere überholt werden mussten. Zur besseren Orientierung hielten wir uns die ersten km an einen sogenannten Pacemaker (Tempomacher). Bald schon merkten wir, dass unsere gute Vorbereitung zu mehr Leistung Ramon Karlsruhefähig ist und ließen die Pacemaker und ein ganzes Pulk an Läufern hinter uns. Dies verschaffte uns nicht nur mehr Platz, sondern auch ein wenig mehr Gleichmäßigkeit bei unserem Tempo. Wir waren trotzdem oft gezwungen unsere Geschwindigkeit zu variieren um überholen zu können.

Verpflegt wurden wir ca. alle 5 km mit Wasser oder isotonischen Getränken, wo sich allerdings unsere eklatante Schwäche bemerkbar machte: Trinken während dem Laufen :-) Nichts desto trotz gelang es uns einige Schlücke jeweils zu uns zu nehmen. Teilweise gab es auch Bananen oder Äpfel zur Verköstigung, sogar Muffins und Stollen erblickten wir am Straßenrand.

Wir fühlten uns zu jeder Zeit pudelwohl, hatten konditionell keinerlei Probleme und konnten sogar noch zu einem grandiosen Schlusssprint ansetzen. Insgesamt sind wir mit unserer Leistung und der erreichten Zeit sehr zufrieden. Die Ergebnisse können HIER eingesehen werden.

Stadtlauf Lörrach

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Schon am Start des heutigen Stadtlaufs mussten wir feststellen, dass die Mitläufer um uns herum einen sehr professionellen Eindruck machten. Dies bestätigte sich, als die gesamte Meute sofort nach dem Start wie von einer Tarantel gestochen losspurtete. Man hätte denken können, sie rennen um ihr Leben. Nichtsdestotrotz versuchten wir, unser Tempo zu finden, auch wenn wir uns zu anfang etwas mitreißen ließen. Zu Beginn der 4. von ingesamt 5 Runden stärkten wir uns mit einem Sportdrink, wobei wir jedoch feststellten mussten, dass das Trinken während dem Laufen doch nicht so einfach ist, wie es aussieht. Während Ramon durch diesen Drink beflügelt wurde, konnte Alex keinen Energieschub verspüren.

Alles in allem sind wir mit unserer Lesitung zufrieden und sobald die offiziellen Zeiten Bereit gestellt werden, werden wir HIER auch unsere Platzierungen eintragen. An dieser Stelle möchten wir unseren Fans bedanken, welche uns durch Ihre ständigen Zurufe anspornten.



Grüttlauf Lörrach 16.03.08

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Der heutige Grüttlauf in Lörrach brachte uns leistungstechnisch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Trotz einer hervorragenden Vorbereitung konnten wir an unsere Leistungen von vor 4 Jahren nicht anknüpfen. Mit Sicherheit trugen die schlechten Wetter- und ganz besonders die Windverhältnisse zu diesem Ergebnis bei. Noch am selben Vormittag haben wir unsere run4money-T-Shirts in Handarbeit fertiggestellt, welche sich aerodynamisch wie eine zweite Haut an unseren Six-Pack-Body anfügte. Doch selbst diese Tatsache half uns nicht weiter. Da der Grüttlauf aber nur eine Zwischenstation zu unserem diesjährigen Ziel, dem Halbmarathon in Basel, ist, sehen wir weiter optimistisch in die Zukunft.Das Ergebnis dieses Laufes können Sie unter Wettkämpfe einsehen.